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ENTWICKLUNGSLÄNDER
90% der Träger orthopädischer Prothesen in den Entwicklungsländern, Afrika und Mittlerer Osten, wurden als Folge von Tretminen amputiert: das Internationale Rote Kreuz meldet, dass die Minenopfer zu 13% während Kriegshandlungen, 8% während des Spiels, 20% während der Feldarbeit, 15% während einer Reise, 4% bei Minenräumarbeiten, 38% während nicht-militärischer Aktionen und 2% aus anderen Gründen verwundet werden. Schätzungen internationaler Organisationen, die sich mit dem Problem der Tretminen befassen, berichten von ca. 1.500.000 Opfern. Gemäss der Internationalen Kampagne zur Verurteilung der Tretminen (ICBL) sind mehr als 80% der 15.000/20.000 jährlichen Minenopfer Zivilisten; jedes 5. Opfer ist ein Kind.
Die am meisten betroffenen Länder sind Kambodscha, Afghanistan, Angola, Mozambique, Ex-Jugoslawien, Sudan, Somalia, El Salvador, Kurdistan, Kuwait. Mit Ausnahme con Ex-Jugoslawien und El Salvador sieht man, dass die geografischen Zonen mit den höchsten Opferzahlen im zentralen Afrika und im Mittleren Osten liegen.
Das Minen-Problem hängt sehr stark mit dem der Kindersoldaten zusammen: es sind mehr als 300.000 Kinder unter 18 Jahren die z.Zt. in die Konflikte in aller Welt involviert sind; Hunderttausende haben im vorigen Jahrzehnt gekämpft, einige davon in Regierungsarmeen, andere auf der Gegenseite. Die Mehrzahl von ihnen ist zwischen 15 und 18 Jahren alt, aber man bemerkt ein Herabsinken des Alters, da viele auch erst 10 Jahre alt sind. Einige Schätzungen sprechen davon, dass ca. 5% der militärischen Tretminenopfer Kindersoldaten sind.
Daten über Überlebende von Tretminen, im Jahr 2007, von der ICBL-WEB-Site (www.ibcl.com)
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Marokko
1.610
Algerien
13.000
Mauretanien
242
Senegal
569
Sudan
1.688
Eritrea 84.000
Äthiopien 7.275
Somalien 2.487
Kenia 61
Uganda 2.039
Malati 1.000
Mozambique 30.000
Angola 62.500
Namibia 464
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Kambodscha 43.316
Afghanistan da 50.000 a 60.000
Birma 10.605
Indien 10.256
Pakistan 5000
Sri Lanka 1.132
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